Über mich.

Nach jahrzehntelangem, unstetigen Wandern zwischen vielen Städten, beruflichen Tätigkeiten und extremen Lebenssituationen bin ich immer noch auf der Suche nach meiner 'geistigen und irdischen Heimat'.

Schreiben hat mich seit meinen ersten kindlich-poetischen Versuchen in 'Schönschrift' immer begleitet. Als Verfasser zahlreicher Dossiers, als Werbetexter, als Redakteur, als Presseagent, als Co-Autor im TV-Unterhaltungssektor, als Geschichtenerfinder für Kinder, als Gag-Autor, als Interviewer und als Magazin-Macher ist einiges an Erfahrung zusammen gekommen.

Im Alter von etwas über achtzehn Jahren bin ich aus der 'Organisation Kirche' ausgetreten, bin also konfessionslos und sehe mich als Agnostiker. Mein Motto: Das Göttliche lebt in uns und um uns herum.

"Phallus-Schlächter" ist mein zweiter Roman


Die Story entspringt dem aktuellen Geschehen um Zuwanderer, Flüchtlinge, Asylanten. Allzu leicht wird jemand, der die Realität - auch als Romanschreiber - nicht ausschließlich aus der Sicht der Gutmenschen behandelt, in die "rechte" Gesinnungsecke gerückt. Das habe ich bereits seit dem Erscheinen des E-Books Anfang März 2018 zu spüren bekommen, indem mich einige Leute als rechtsextrem bezeichneten. Das ist natürlich absoluter Schwachsinn, denn in meinem Bekannten- und Freundeskreis sind Menschen verschiedener Couleur, was sich auch auf die Hautfarbe bezieht. Es mag sein, dass diese "Kriktiker" nur die Passagen gelesen haben, in denen ich manche Gutmensch-Meinungen als kindisch darstellte. Jemand, der sich anmaßt, 324 bedruckte Seiten mit einem Satz zu beurteilen, muss das ganze Buch gelesen haben.

Natürlich hatte ich als Autor-Newcomer Kontakte zu Verlagen aufgenommen. Keinen der mir vorliegenden Vertragsentwürfe habe ich unterschrieben. (Zu diesen Erfahrungen werde ich später noch berichten.) Zwei Verlagsvertreter wollten mir einreden, dass das Thema um Frauen-schändungen und Vergewaltigungen in Verbindung mit der Flüchtlingsszenerie und folgend daraus die zivilen Vergeltungsakte zu kompliziert sei. Nun ja, der Roman ist nicht jedermanns Geschmack.

'Wie wäre es mit mal mit einem sozialkritischen Krimi? Sicher keine leichte Lektüre, d.h. wohl eher nichts für Zart-Besaitete', kommentiert DealDoktor

Ein Amazon-Rezensent schreibt: 'Vorsicht: Rechtsextremer Mist ... An alle 'Gutmenschen': Ihr seid die Lösung und nicht das Problem.' (Diese Person "rezensiert" aber auch Hamsterkäfige und Pantoffeln.)

Auf lesen.net steht: 'Ein Einzelkämpfer macht sich auf einen privaten Rachefeldzug, wobei er die Täter nicht tötet, sondern fürs Leben brandmarkt. Der Phallus-Schlächter gewinnt damit auch durchaus Sympathien bei der Polizei. Sehr spannend zu lesen, vieles ist aktuell und realitätsnah'.

Es macht sich Ohnmacht breit … oder Zorn, wenn um uns herum Moral und Taktgefühl, Fairness gegenüber Schwächeren, Achtung vor Frauen - und auch Respekt vor dem Alter -, immer mehr verfallen. Das Buch ist ein Versuch, unverblümt über die Problematik der Zeit zu schreiben, und es ist ein Weg, das Trennende und das Gemeinsame zu markieren für eine Völker verbindende und konfessionsübergreifende Einigkeit. Mir ist klar, dass sich Misshandlungen an Frauen und Mädchen – wie sie beispielhaft in "Phallus-Schlächter" vorkommen - keinesfalls an Nationalitäten oder Hautfarben festmachen lassen. Ich erkenne aber auch, dass sich mit trendigem Toleranzgehabe, scheinheiligen Sprüchen und verschleiernden Medienberichten keine Frieden stiftende Koexistenz der Kulturen einstellen kann.

Auf Seite 93 heißt es dazu:

"Für die Sichtweise der so genannten Gutmenschen, die, wie bereits in anderen europäischen Ländern, nun auch auf Mallorca demonstrativ mehr Willkommenskultur und eine Erhöhung der Flüchtlingskontingente forderten, ging ihm jedes Verständnis verloren.

Wer von den supramoralischen Bürgerinnen und Bürgern hatte denn schon am eigenen Leibe die menschenverachtenden, die lebensnervtötenden Erfahrungen machen müssen? In dem Maße, wie diese Gutmeinenden mehr Toleranz gegenüber Zugeflüchteten forderten, in dem Maße ignorierten sie die Schicksale der von Vergewaltigungen und Schändungen betroffenen Opfer und deren kaputtgemachte Familien.

Diese Hypertoleranten ließen keinen Diskurs zu, sie waren verliebt in ihre selbstgerechte Lust, sie verboten den anderen jeden kritischen Gedanken und rückten diese sogleich in das Lager des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit. Sie lebten in ihrem Wolkenkuckucksheim ohne Bezug zur rauhen Wirklichkeit, sie waren infiziert von einer Seuche, die man als 'Willkommenskultur' betitelte. Schick und trendig war es geworden, sich mit dem Etikett 'Refugees welcome' zu schmücken.

Phil steigerte sich in eine Imagination hinein, die ihn gleichzeitig befremdete und beängstigte. Innerhalb zweier Wochen war seine bisher gelebte Offenheit und Toleranz anderen Völkern gegenüber einer verbissenen Einstellung gewichen.

Er versuchte, sein verschobenes Weltbild mit Objektivität zu analysieren. Er wollte die Lage mit der Sachlichkeit eines Planers und Organisators angehen ..."
Zitatende.

"Phallus-Schlächter" ist Anfang März 2018 als E-Book erschienen und konnte in dem Monat bereits 3.489 Downlaods verzeichnen.

In den beiden ersten Monaten (März und April 2018) hat das E-Book "Phallus-Schlächter" exakt 6.618 Downloads erzielt. Das ist zwar keine Zahl, die für einen Bestseller-Status reicht, aber für einen Newcomer ist das ein erfreuliches Ergebnis. Was ich dafür getan habe, ohne Geld für Werbung auszugeben, werde ich in meinem Ratgeber "6.600 Downlaods in zwei Monaten! Ungewöhnliche Autoren-Tipps, die in keinem anderen Ratgeber stehen" erzählen.

Bis dahin schöne Grüße
Taco Palmer